Panorama view of exhibition in Jedlitschka Gallery, Zurich.

Panorama view of exhibition in Jedlitschka Gallery, Zurich.

15 April 2007

Brandl: Einzelausstellung an der Chicago Kunstmesse





Der Ostschweizer Künstler Mark Staff Brandl wird an der kommenden Kunstmesse in Chicago, dem Chicago Art Fair (27. – 30. April 2007) mit einer Einzelausstellung vertreten sein. Damit ist Brandl einer von 50 namhaften Künstlern, der an dieser prestigeträchtigen Messe am so genannten Artist Project an einem eigenen Stand ausgestellt sein wird. Der Anlass wird am Donnerstag, 26. April mit einer Vernissage im weltberühmten Merchandise Mart in Chicago eröffnet (350 West Mart Center Drive).

Die internationale Messe für Gegenwartskunst, Art Chicago 2007, führt ihre 20-jährige Tradition als eine der weltwichtigsten Kunstveranstaltungen auf einem neuen Ausstellungsgelände, dem Merchandise Mart, fort. Der Anlass, den die ganze Stadt neben der Hauptattraktion Art Chicago mit vielen Kunst- und Kulturprojekten feiert, wird über 30'000 Besucherinnen und Besucher anziehen.

Mark Staff Brandl wurde 1955 in der Nähe von Chicago geboren und ist dort aufgewachsen. Seit 1988 ist er in der Schweiz wohnhaft. Seit 7 Jahren wohnt er in Trogen AR. Seine Ausbildung in Kunst, Kunstgeschichte und Literaturtheorie absolvierte er an der University of Illinois, Illinois State University, Columbia Pacific University. Zurzeit ist er Doktorand an der Universität Zürich.

Brandl ist international seit 1980 als Künstler tätig, hat verschiedene Auszeichnungen erhalten und ist mit zahlreichen Publikationen und Ausstellungen an die Öffentlichkeit getreten. Seine künstlerischen Arbeiten wurden unter anderem von Galerien und Museen in der Schweiz, Deutschland, Italien, Ägypten, der Karibik sowie in Städten wie London, Basel, Paris, Moskau, Chicago, Los Angeles oder New York gezeigt. Als Kunstkritiker schreibt er regelmässig für die Zeitschriften The Art Book (London) und Art in America (New York), bei denen er Corresponding Editor ist. Er ist auch Kurator der Collapsible Kunsthalle. Einige seiner Werke wurden vom Museum of Modern Art in New York, dem Whitney Museum in New York, dem Museum of Contemporary Art in Chicago, dem Victoria und Albert Museum in London, dem Thurgauer Kunstmuseum, dem Kunstmuseum St. Gallen, dem Museum of Contemporary Art in Los Angeles, der Graphischen Sammlung der ETH Zürich, dem International Museum of Cartoon Art, dem Kunstmuseum Olten und anderen aufgenommen.

Im Rahmen des Artist Projects werden gross- und kleinformatige Werke ausgestellt. Brandl wird eine Serie von Covers-Bilder zeigen sowie die neuen, grossformatigen Gemälde, Dripped Portrait und Portrait and a Character. Zur gleichen Zeit wird in den Räumlichkeiten des Sharkforum Sharkpit eine Wand-Malerei-Installation zu sehen sein. Der Künstler feiert seine Inspirationsquellen, besonders die seiner Kindheit, die seiner Berufung zum Künstler zu Grunde lagen — u.a. die Billboardschriftmalerei und Schaufensterdekoration seines Vaters und seiner Mutter sowie die Superhero-Comics und deren Künstler.

Die Covers-Werke sind Gemälde in verschiedenen Formaten, welche die Sichtstruktur der Comic-Heft-Titelseiten verwenden: aufdringliche Beschriftung, Preise, Daten, Nummerierung, Bilder und so weiter. Anstatt ein Bild einfach zu kopieren, wie Pop Künstler es taten, konfrontiert Brandl diese Form als eine geerbte, doch unvollständige Grammatik, die er dazu zwingt, Lob, Klagen, Wünsche, signifikante und kritische Gedanken auszudrücken.
Die zwei neuen Gemälde verschmelzen Einflüsse von Jackson Pollock, Roy Lichtenstein, Jacopo Tintoretto und dem Superhero-Zeichner Gene Colan. Sie scheinen mit geschleuderten Tropfen von Schildmaler-Email-Farbe gestaltet zu sein. Aber die Striche und Linien verwandeln sich zu Repräsentationen ihrer selbst. Von Distanz betrachtet mutieren die ausdrucksstarken abstrakten wirbligen Linien, die mit einem Rapier gemalt scheinen, zu Pop-Bildern von flüssig gezeichneter Gesichtern.

Brandls Kunst erklärt, wie eine neue, robuste Malerei Einflüsse und Innovationen aus anderen Genres in sich aufnehmen und sie innerhalb ihrer eigenen visuellen Denkprozesse umrahmen kann. Sein Werk ist konzeptuell und intellektuell, und dennoch unterhaltsam sinnlich; vielsagende bildende Kunst, jedoch stark wie populäre Kultur. Für Brandl ist dieses nicht “Fusion” oder “Crossover”, sondern ein persönlicher und disjunktiver Dialog der Schlichtung. Andeutungen und Impurismus sind seine ästhetischen Tugenden

Kontakt:

Website des Künstlers:http://www.markstaffbrandl.com/

Sharkforum Sharkpit
Wesley Kimler
2046 W. Carroll
Chicago, IL USA 60612
+1 312 942 9078

Chicago Art Fair / Artists Project
Shawn Kahle
Vice President of Public Relations
Merchandise Mart Properties, Inc
312-527-7074
skahle@mmart.com

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