Panorama view of exhibition in Jedlitschka Gallery, Zurich.

Panorama view of exhibition in Jedlitschka Gallery, Zurich.

22 April 2007

exex: AUDIOMOBIL



exex präsentiert eine sight-hearing-tour durch st.gallen:

AUDIOMOBIL

blablabor (reto friedmann/annette schmucki), sven bösiger,
andres bosshard, karin bühler, marcel gschwend, andy guhl,
häfligerohr (hans häfliger/jürg rohr), matthias kuhn, silvan lassauer,
arno oehri & marco sele, andrea siering, hildegard spielhofer,
strotter inst., martina weber

25. bis 28. april 2007

> anmeldungen für die rundfahrten bei karin bühler unter karinbuehler@hotmail.com
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«audiomobil» ist ein projekt im rahmen der ausstellung «can you now return to from where you came» (9. märz bis 22. april 2007). während die ausstellung den narrativen möglichkeiten der kunst nachgeht, versucht «audiomobil» in einer besonderen und nicht ganz alltäglichen versuchsanordnung den stadtraum neu erfahrbar zu machen.

der werbeprospekt zum «audiomobil» beschreibt die rundfahrt wie folgt: «das audiomobil nimmt sie auf eine abenteuerliche reise durch st.gallen mit. 13 geschichten- und tonjäger präsentieren ihnen im audiomobil ihre neueste soundtrophäe, die sie in den verwinkelten ecken der gallusstadt für uns entdeckt haben. das audiomobil ermöglicht ihnen unerhörte dinge zu erlauschen und die audioarbeiten da zu hören, wo sie entstanden sind. im audiomobil reisen sie mit zwei bis fünf weiteren fahrgästen komfortabel von aufnahmeort zu aufnahmeort. sie werden die stadt aus eigener, vor allem aber aus fremder sicht neu erleben.»

projektleitung karin bühler
weitere informationen zum projekt unter http://www.visarteost.ch
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weitere angaben zum projekt

schalter
projektraum exex, oberer graben 38, 9000 st.gallen

betriebszeiten
mittwoch bis freitag 25. bis 27. april 2007: jeweils 19, 20 und 21 uhr
samstag 28. april 2007: jeweils 14, 15 und 16 uhr

fahrpreis
10/7 franken, vergünstigung mit legi/ahv

fahrzeit
45 minuten

platzzahl
2 bis 5 personen

reservationen
mitfahrt nur mit vorgängiger reservation!
reservationen bei der projektleitung unter 078 819 96 98
oder karinbuehler@hotmail.com.
bitte datum und gewünschte fahrzeit angeben.

besonderes
während der audiomobilfahrten ist die bar im projektraum exex geöffnet.

informationen
weitere informationen zu den audio-rundfahrten unter 078 819 96 98
und karinbuehler@hotmail.com bei der projektleitung.

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projektraum exex, oberer graben 38, 9000 st.gallen
telefon 071 220 83 50, e-mail exex@visarteost.ch

öffnungszeiten: donnerstag 9 bis 12 uhr und 13.30 bis 17 uhr
oder auf anfrage

Für einen andered "audiomobile" zur Kunst, schau mal hier an:
http://www.firstfloor.org/ARL/Audiomobile/

16 April 2007

matthias kuhn/alex meszmer: travelogue (remastered)




> donnerstag, 19. april 2007, 20 uhr
> nocturne surprise um 22 uhr

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zum abschluss der laufenden ausstellung halten matthias kuhn und alex meszmer nach drei jahren ihren «travelogue»-vortrag ein weiteres mal: «travelogue (remastered)» ist radikal überarbeitet und um einige erkenntnisse schwerer ...


«eigentlich suchen wir immer. das gelobte land, den gral oder die autoschlüssel.» das ist vielleicht ein bisschen salopp formuliert. aber wohl wahr. wir suchen tatsächlich immer: lösungen, gemeinsamkeiten, erholung und ruhe, die partnerin fürs leben ... und letztlich suchen wir das glück ...


dieser ausgangspunkt steht - wie schon vor drei jahren - in engem zusammenhang mit einer ausstellung: «can you now return to from where you came» beschäftigt sich mit nichts anderem als dem suchen. peter dew zieht in seiner installation ein komplexes wegsystem auf, das ohne umschweife die frage nach dem richtigen weg stellt: «oh, but what if i want to go down that way?». dass dabei auch die unsicherheit über die richtige wahl mitschwingt, gehört zum spielerischen umgang dews mit themen und materialien.


petra elena köhle und nicolas vermot petit-outhenin präsentieren ihr palermo-konzept, eine untersuchung über zufällige begegnungen im urbanen raum: sie reisten getrennt nach sizilien, wo sie in der hauptstadt letzlich nichts anderes taten, als den abwesenden anderen zu suchen. «travelogue (remastered)» geht nicht expilzit auf die installationen ein, versucht aber den kontext beider künstlerischen arbeiten zu erweitern ...


die grosse montage mit materialien aus literatur, film und musik verspricht gemäss der maxime «suchen statt finden» eine lange reise von den bergen ans meer, um die welt in 80 tagen, von utopia ins zentrum der galaxis, verschiedene reisen weg von zu hause und selbstverständlich immer wieder auch nach hause zurück ... und zuletzt die antworten auf die fragen: was ist der sinn des lebens? und wo finden wir das glück?


weitere informationen zum projekt unter http://www.visarteost.ch und http://www.wortwerk.ch/travelogue



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projektraum exex, oberer graben 38, 9000 st.gallen
telefon 071 220 83 50, e-mail exex@visarteost.ch

öffnungszeiten: donnerstag 9 bis 12 uhr und 13.30 bis 17 uhr
oder auf anfrage

Manuela Gritsch: WalserSagenWeg Triesenberg




Am kommenden Sonntag wird der WalserSagenWeg in Triesenberg eröffnet.
Im Rahmen dieses Projektes konnte ich das visuelle Konzept und die grafische Gestaltung umsetzen.

Vielleicht habt ihr am kommenden Wochenende Lust, bei dem schönen Wetter eine kleine Wanderung zu machen.



Iladig

Am Sunntig, 22. April 2007, ischt d Eröffnig vam
„WalserSagenWeg Triesenberg“. Los geids am eis im Zentrum. Wir laufan dr Wäg ab, as gid ds Trincha und ds Ässa und für all Gescht as chleis Geschench. Chum doch au!


Die Eröffnung des WalserSagenWegs in Triesenberg findet am Sonntag,
22. April 2007 statt. Dazu möchten wir Sie gerne einladen:

Programm
13.00 Uhr Apéro auf dem Dorfplatz in Triesenberg
13.15 Uhr Offizielle Begrüssung
13.30 Uhr Begehung
15.30 Uhr Festakt im Hinder Prufatscheng
Abgabe eines exklusiven Eröffnungsgeschenks
16.30 Uhr Fortsetzung Begehung
18.15 Uhr Abschluss beim Rastplatz „Studa“

Es gibt Zubringerdienste vom Dorfplatz zu den genannten Orten.

15 April 2007

Brandl: Einzelausstellung an der Chicago Kunstmesse





Der Ostschweizer Künstler Mark Staff Brandl wird an der kommenden Kunstmesse in Chicago, dem Chicago Art Fair (27. – 30. April 2007) mit einer Einzelausstellung vertreten sein. Damit ist Brandl einer von 50 namhaften Künstlern, der an dieser prestigeträchtigen Messe am so genannten Artist Project an einem eigenen Stand ausgestellt sein wird. Der Anlass wird am Donnerstag, 26. April mit einer Vernissage im weltberühmten Merchandise Mart in Chicago eröffnet (350 West Mart Center Drive).

Die internationale Messe für Gegenwartskunst, Art Chicago 2007, führt ihre 20-jährige Tradition als eine der weltwichtigsten Kunstveranstaltungen auf einem neuen Ausstellungsgelände, dem Merchandise Mart, fort. Der Anlass, den die ganze Stadt neben der Hauptattraktion Art Chicago mit vielen Kunst- und Kulturprojekten feiert, wird über 30'000 Besucherinnen und Besucher anziehen.

Mark Staff Brandl wurde 1955 in der Nähe von Chicago geboren und ist dort aufgewachsen. Seit 1988 ist er in der Schweiz wohnhaft. Seit 7 Jahren wohnt er in Trogen AR. Seine Ausbildung in Kunst, Kunstgeschichte und Literaturtheorie absolvierte er an der University of Illinois, Illinois State University, Columbia Pacific University. Zurzeit ist er Doktorand an der Universität Zürich.

Brandl ist international seit 1980 als Künstler tätig, hat verschiedene Auszeichnungen erhalten und ist mit zahlreichen Publikationen und Ausstellungen an die Öffentlichkeit getreten. Seine künstlerischen Arbeiten wurden unter anderem von Galerien und Museen in der Schweiz, Deutschland, Italien, Ägypten, der Karibik sowie in Städten wie London, Basel, Paris, Moskau, Chicago, Los Angeles oder New York gezeigt. Als Kunstkritiker schreibt er regelmässig für die Zeitschriften The Art Book (London) und Art in America (New York), bei denen er Corresponding Editor ist. Er ist auch Kurator der Collapsible Kunsthalle. Einige seiner Werke wurden vom Museum of Modern Art in New York, dem Whitney Museum in New York, dem Museum of Contemporary Art in Chicago, dem Victoria und Albert Museum in London, dem Thurgauer Kunstmuseum, dem Kunstmuseum St. Gallen, dem Museum of Contemporary Art in Los Angeles, der Graphischen Sammlung der ETH Zürich, dem International Museum of Cartoon Art, dem Kunstmuseum Olten und anderen aufgenommen.

Im Rahmen des Artist Projects werden gross- und kleinformatige Werke ausgestellt. Brandl wird eine Serie von Covers-Bilder zeigen sowie die neuen, grossformatigen Gemälde, Dripped Portrait und Portrait and a Character. Zur gleichen Zeit wird in den Räumlichkeiten des Sharkforum Sharkpit eine Wand-Malerei-Installation zu sehen sein. Der Künstler feiert seine Inspirationsquellen, besonders die seiner Kindheit, die seiner Berufung zum Künstler zu Grunde lagen — u.a. die Billboardschriftmalerei und Schaufensterdekoration seines Vaters und seiner Mutter sowie die Superhero-Comics und deren Künstler.

Die Covers-Werke sind Gemälde in verschiedenen Formaten, welche die Sichtstruktur der Comic-Heft-Titelseiten verwenden: aufdringliche Beschriftung, Preise, Daten, Nummerierung, Bilder und so weiter. Anstatt ein Bild einfach zu kopieren, wie Pop Künstler es taten, konfrontiert Brandl diese Form als eine geerbte, doch unvollständige Grammatik, die er dazu zwingt, Lob, Klagen, Wünsche, signifikante und kritische Gedanken auszudrücken.
Die zwei neuen Gemälde verschmelzen Einflüsse von Jackson Pollock, Roy Lichtenstein, Jacopo Tintoretto und dem Superhero-Zeichner Gene Colan. Sie scheinen mit geschleuderten Tropfen von Schildmaler-Email-Farbe gestaltet zu sein. Aber die Striche und Linien verwandeln sich zu Repräsentationen ihrer selbst. Von Distanz betrachtet mutieren die ausdrucksstarken abstrakten wirbligen Linien, die mit einem Rapier gemalt scheinen, zu Pop-Bildern von flüssig gezeichneter Gesichtern.

Brandls Kunst erklärt, wie eine neue, robuste Malerei Einflüsse und Innovationen aus anderen Genres in sich aufnehmen und sie innerhalb ihrer eigenen visuellen Denkprozesse umrahmen kann. Sein Werk ist konzeptuell und intellektuell, und dennoch unterhaltsam sinnlich; vielsagende bildende Kunst, jedoch stark wie populäre Kultur. Für Brandl ist dieses nicht “Fusion” oder “Crossover”, sondern ein persönlicher und disjunktiver Dialog der Schlichtung. Andeutungen und Impurismus sind seine ästhetischen Tugenden

Kontakt:

Website des Künstlers:http://www.markstaffbrandl.com/

Sharkforum Sharkpit
Wesley Kimler
2046 W. Carroll
Chicago, IL USA 60612
+1 312 942 9078

Chicago Art Fair / Artists Project
Shawn Kahle
Vice President of Public Relations
Merchandise Mart Properties, Inc
312-527-7074
skahle@mmart.com

14 April 2007

Matthew Collings: a Great Art Critic on an Internet Radio-Cast




Here is a link to a good interview-cum-discussion with Matthew Collings, one of my favorite “art commenters“ or critics. He can be vicious, flippant, London-boosterish, London-dismissive and cynical — yet is always interesting, far more intelligent than I think he wants to let on and very insightful about current art and the artworld.

Collings is an artworld star in his own right. In print, such as Modern Painters, on the radio and in various TV series about art. Furthermore, he is a successful abstract painter in his own right, disproving the oft-espoused claim that critics are failed artists. Perhaps more surprisingly still, he often, very often, doesn't actually like art now being made. Yet, he is passionate and fervent even in his distaste for the prevailing trends in post-modern art. It has been said of him that “with his eloquent and engaging approach to art criticism, he is one of the foremost art critics.” I agree. Get an enjoyable taste of him here on Radio New Zealand in an interview (about 40 minutes) with Kim Hill: http://www.radionz.co.nz/audio/national/sat/matthew_collings

13 April 2007

Belcher: Letter to Matthew Collings

Dear Mr. C.

Never read your books or saw the TV series but remember how good the original (pre-glossy covers especially) artscribes were.

I took an extended sabbatical from painting from 1992 onwards appalled at what happening...I even had a bizarre interview for the Goldsmith's M.A. where Nick De Ville basically called Pater Fuller a fascist....c'est la vie...so I decamped to Oxfordshire and drew the most reactionary landscapes I could in a fit of pique:-)

I am now re-emerging from the art bunker in Nottingham ( about as far from the metropolitan centre as you can get these days) and firing broadsides as and when I can..( see below) ..I am not overally popular with the New Polyocracy as they rehash third rate ideas from back pages of Artforum and Frieze but at least I enjoying the skirmishes...at least with those that coherant ...my views a little harsher than yours Mathew but I agree with one thing it has certainly got worse not better since 2002

What troubles me is work like yours (painting) has been removed from the artistic landscape like an airbrushed Lenin...my recent reviews are a riposte to this...when did this complete takeover happen..I remember a broad church of artistic styles and genres..now there barely two ...assemblage and digital ....conceptualism was a variety of fruit in the garden now it has choked off all else like rampant bindweed....

sad and it is as a nation we lose....narrow paths mean narrow minds....

Fuller was good before he switched God for Marx....

I will seek out your books and read more....apologies I always thought you part of problem ( Blimey Guv'nor its them luvly YBA's etc) when all along you part of some kind of solution. I disagree about Guston he is pure painter and I think Emin is simply Janet Street Porter with a 'Works' copy of Schiele. As for Damien The First....I said it on my blog..pure Barnum.

Congrats on the paintings...Nuevo Centro Delauneys.....thanks for bucking the tide...however if you go digital I may have to sentence you to ten years in a Stuckist exhibition....

shaun belcher

http://belcheresque.wordpress.com/

Moogee the art dog....

05 April 2007

Irene Müller: landpartie no. 19: marianne halter



landpartie no. 19: marianne halter, da gibts einen ort

eröffnung am freitag, 13. april 2007, 18 uhr

herrligstrasse 14, 8048 zürich, 043 311 85 25
ausstellung vom 16. april bis 25. mai 2007, mo - fr, 9 - 16 uhr

landpartie ist eine ausstellungsreihe mit kunst auf wenigen quadratmetern, eine bühne mit drei wänden.
landpartie ist erreichbar mit S3, S12, bus 31 (bhf. altstetten), tram 2 (lindenplatz) und 5 minuten zu fuss.

das jahresprogramm 2007 von landpartie wird unterstützt von corak AG, Stadt Zürich / Kultur, Stiftung Erna und Curt Burgauer, Bundesamt für Kultur, Fachstelle Kultur Kanton Zürich

03 April 2007

exex: Peter Dew und Neil Young




peter dew: the feeling arranger, the heavenly conductor and me, or:
a different story for every set of eyes

peter dew legt musik von neil young auf.

> donnerstag, 5. april 2007, 20 uhr
> nocturne surprise um 22 uhr



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peter dew (*1967, lebt und arbeitet in st.gallen) ist ein sammler. er trägt materialien wie drähte, plastikteile oder hölzer zusammen und baut damit ganze universen, verbindet die absurdesten gegenstände zu kleinstskulpturen, fügt diese wiederum in grössere zusammenhänge ein und setzt sie zueinander in beziehung. seine installationen sind unübersichtlich und chaotisch und doch in den einzelheiten ordentlich und präzis. dews neuste installation «oh, but what if i want to go down that way?» gründet auf einem komplexen system von wegen, die als netzwerk die zum teil disparaten einzelteile zusammenführen, verbinden und zu einem einzigen geflecht von verweisen und bezügen - auch auf filme, songs und stories - verdichten.
am donnerstag vor ostern legt dew an der bar musik von neil young auf. die ohnehin vorhandenen bezüge seiner arbeit zu musik und film werden dabei nur noch offensichtlicher und so wird sein dj-set ganz natürlich auch zum soundtrack für seine aktuelle arbeit. ebenso zwingend für die anreicherung der installation «oh, but what if i want to go down that way?» ist auch die nocturne surprise um 22 uhr: «a matter of life and death» (von michael powell/emeric pressburger mit david niven und kim hunter, uk 1946) entführt die zuschauerinnen vom england des zweiten weltkriegs direkt ins jenseits. kamera, kulissen und kostüme, alles sehr raffiniert und alles sehr elegant ... der film ist trotz seines alters in jedem fall eine entdeckung!

weitere informationen zum projekt unter http://www.visarteost.ch

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projektraum exex, oberer graben 38, 9000 st.gallen
telefon 071 220 83 50, e-mail exex@visarteost.ch
öffnungszeiten: donnerstag 9 bis 12 uhr und 13.30 bis 17 uhr
oder auf anfrage